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Satzung

S A T Z U N G
des Vereins
"Ökumenisches Netzwerk Integration"

§ 1 - Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen "Ökumenisches Netzwerk Integration".
Er hat seinen Sitz in Bad Honnef und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins:
" Ökumenisches Netzwerk Integration e. V."

§ 2 - Zweck und Aufgaben des Vereins
Zweck des Vereines ist
- die Hilfe für Flüchtlinge und Migranten, die sich in Bad Honnef aufhalten,
- ihre Integration in unsere Gesellschaft zu entwickeln
- und ihnen Perspektiven zu eröffnen.
Seine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Unterstützung und Förderung von Selbsthilfe- und Initiativgruppen von oder für Flüchtlinge und Migranten, sowie in der Förderung der Existenzsicherung von Flüchtlingen und Migranten.
Diese Aufgaben sollen verwirklicht werden z.B.
- durch den Aufbau, Betrieb und die Unterhaltung einer Begegnungsstätte,
- durch die Förderung und Durchführung von Integrationsprojekten und
- durch die Förderung von Projekten zur Herstellung und Erweiterung von Qualifikationen und Fähigkeiten und zur Sicherung ihrer Zukunft.
Der Verein unterstützt und begleitet Menschen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind.
Zur Verwirklichung dieser Ziele arbeitet der Verein, mit den örtlichen Kirchengemeinden, den Bezirksausschüssen, städtischen Stellen und anderen Initiativen und Vereinen zusammen.Daneben kann der Verein auch die ideelle und finanzielle Förderung anderer steuerbegünstigter Körperschaften, von Körperschaften des öffentlichen Rechts im Sinne des § 58 Nr. 1 AO vornehmen, soweit diese selbst in der Flüchtlingshilfe tätig sind und die Mittel ausschließlich für diesen Zweck verwenden.

§ 3 - Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; die Arbeit in ihm
steht jedermann offen. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
Der Verein kann sich zur Verwirklichung des Vereinszweckes auch Hilfspersonen bedienen, die in seinem Namen bzw. unter seiner Verantwortung wirken.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 - Geschäftsjahr
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 - Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern.
Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, sowie juristische Person werden, die sich zu den Aufgaben und Zielen des Vereins bekennen und von mindestens einem Mitglied dem Vorstand vorgeschlagen wird.
Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, sowie juristische Person werden, die die Ziele des Vereins und dessen Satzung anerkennt.
Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand nach freiem Ermessen, eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.
Gegen die Ablehnung steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
Das Fördermitglied hat umfassendes Informationsrecht.
Das Fördermitglied hat in der Mitgliederversammlung Rederecht.
Der Austritt aus dem Verein bedarf einer schriftlichen Erklärung per Einschreiben; sie wird wirksam, wenn sie einem Mitglied des Vorstands zugegangen ist.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten grob gegen die Interessen des Vereins verstößt. Der Ausschluss wird wirksam, wenn ihn die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen hat.
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 6 - Organe
Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung.

§ 7 - Der Vorstand
Der Vorstand des Vereins besteht aus bis zu fünf Personen. Davon werden je ein Vorstandsmitglied entsandt vom leitenden Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Johann Baptist sowie vom Vorsitzenden/von der Vorsitzenden der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Honnef. Diese müssen Vereinsmitglieder sein. Selbstentsendung ist zulässig.
Die anderen Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den geschäftsführenden Vorstand im Sinne von § 26 BGB.
Dieser besteht aus drei Personen, von denen eine/r der/die Vorsitzende und eine/r der/die Stellvertretende Vorsitzende ist und eine/r der/die Finanzwart/in ist.
Der/die Vorsitzende oder der/die Stellvertretende Vorsitzende ist mit einem weiteren Vorstandsmitglied zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann einzelnen Vorstandsmitgliedern Einzelvertretungsbefugnis und / oder Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.
Der Vorstand kann einzelne Aufgaben einzelnen Mitgliedern zuweisen, die dann entsprechende Bezeichnungen (z.B. Schriftführer oder ähnliches) führen können.
Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, in der insbesondere die Einberufung und Durchführung von Sitzungen und die Beschlussfähigkeit geregelt werden.

§ 8 - Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr einberufen.
Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Mitglieder, die eine Email-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung mittels elektronischer Post. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus.
Dabei ist die vom Vorstand festzulegende Tagesordnung mitzuteilen.
Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der/die Vereinsvorsitzende, bzw. sein/ihr Stellvertreter hat zu Beginn der Versammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 9 - Auflösung oder Aufhebung des Vereins
Über die Auflösung oder Aufhebung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen zu gleichen Teilen an die Katholische Kirchengemeinde St. Johann Baptist und an die Evangelische Kirchengemeinde Bad Honnef, Diese haben es unmittelbar und ausschließlich zur Flüchtlings- oder Asylfürsorge zu verwenden.
Die Liquidation des Vereins obliegt dem Vorstand, der zur Zeit der Auflösung oder der Aufhebung die Geschäfte führt.